Übungen Mentalcoaching

Gutes Gedankenmanagement = bessere Lebensqualität

 

Wie oft passiert es, dass man sich von seinen eigenen Gedanken durch den Tag leiten lässt? Immer wieder kommen die selben Gedanken, man kann sie nicht "vergessen" / nicht zur Seite schieben. Sie kommen immer wieder UND hinterlassen ein schlechtes Gefühl. Oftmals fühlt es sich auch an wie Sorgen, die einem verfolgen.

Diese Gedanken / das Chaos im Kopf stört den Tagesablauf und beeinträchtigt die Laune. Es kann auch ein Grübeln sein; Gedanken die nicht weiterbringen.

 

Hier eine kleine Übung, wie du dich aus diesem Gedankenchaos befreien kannst. Es braucht etwas Übung, wird aber immer einfacher, je öfters man diese anwendet. 

  1. Suche dir einen ruhigen Moment / einen ruhigen Ort, an welchem du sicher nicht gestört wirst für die nächsten 10 Minuten.
  2. Nimm ein Stift und Papier mit, setz oder lege dich bequem hin.
  3. Entwirrung des Gedankenchaos: notiere alle Gedanken /Sätze genau so wie sie dir im Kopf herumschwirren! Es gibt kein richtig oder falsch. Notiere alle Gedanken; meist sind es mehr als du denkst. Es können nicht nur die belastenden sein, sondern auch "Alltagsgedanken", welche zusätzlich belasten.
  4. Ordnen der Gedanken: Welche Gedanken belasten am meisten? Welche Gedanken kannst du ohne Probleme zur Seite schieben? Markiere die wichtigen / einnehmenden Gedanken mit einer für dich wichtigen Farbe.
  5. Dankbarkeit: es ist jetzt an der Zeit diese Gedanken zu wertschätzen. Mögen sie auch noch so stark oder beklemmend, belastend sein. Jeder Gedanke will dir etwas sagen. Vielleicht kannst du die eigenen Gedanken nun sogar besser deuten? Bedanke dich für deine eigenen Inputs.
  6. Gedanken annehmen: Mit der Dankbarkeit und Wertschätzung werden die Gedanken auch angenommen. Denn nur, wenn man sie annehmen und wertschätzen kann, können sie danach auch weiterziehen.
  7. Gedanken optimieren: Nimm nun einzeln jeden starken Gedanken und versuche jeden einzeln für dich zu optimieren. Zum Beispiel: ein Gedanke wie "Wieso immer ich? Ich schaffe das nicht!" etc. könnte man folgendermassen optimieren: "Ich bin wichtig, ich nehme die Aufgaben des Lebens an. Ich schaffe alles in meinen eigenen Möglichkeiten". Die Gedanken sollen so positiv wie möglich formuliert werden. Bei Gedanken, welche starke Gefühle auslösen können die Gedanken mental mit einer angenehmen Farbe übermalt werden oder in eine kleine Kiste abgelegt werden. Dazu stellt man sich diese Gedanken bildlich vor und versucht diese vor dem inneren Auge zu übermalen / zu verpacken. Farben haben eine enorme Wirkung und sind immer ein Versuch wert. 
  8. Schreibe nun für die dich auf einem neuen Blatt die optimierten / angepassten Gedanken auf und lies sie nochmals für dich durch. Wenn diese für dich so passen, dann bist du jetzt bereit für den letzten Schritt.
  9. Gedanken ziehen lassen: vielleicht benötigst du diesen Schritt gar nicht mehr, weil deine Gedanken bereits so geordnet sind, dass du dich wieder wohlfühlst? Sehr schwere Gedanken / immer wiederkehrende oder unnötige Gedanken kannst du nun aber auch ziehen lassen. Dazu schliesst du deine Augen und stellst dir einen wunderschönen Fluss vor. Nimm dir Zeit diesen genau vor deinem inneren Auge vorzustellen. Nun stelle dich an diesen Fluss und nimm die einzelnen Gedanken, gib sie einzeln in den Fluss und schaue ihnen dabei zu wie sie von dir "wegfliessen". Schaue ihnen zu, bis du sie nicht mehr siehst. Wenn alle Gedanken "weg" sind, geniesse noch einen kurzen Augenblick diese reinigende Wirkung und komm dann langsam wieder zurück in deinen Alltag. 

Diese kleine, einfache aber auch sehr effektive Übung kann dir immer wieder helfen, deine Gedanken zu ordnen. Je öfters du solche Übungen machst, desto automatischer macht dein Hirn genau das von selber. 

Bei Fragen dazu gebe ich gerne mehr Infos. 

Viel Spass beim Ausprobieren!